von einem knappen Kampf...

... erzählt dieser Blogeintrag. Unsere Abenteurer konnten sich noch so gerade retten.


Die letzte RPG Session ist schon laaange her.
Ziemlich lange her. Die Nächste steht kurz bevor.

Ich weiß noch, das ich von meinen 3 GB für 19,99€ von Billiganbieter meiner Wahl, ca. 2 GB aufgebraucht habe. Für eine Videosessionauf dem iPad von mindestens drei Stunden. Das WLAN des Hotels hat auch gut funktioniert um am Notebook im roll20.net dabei zu sein.

Ich habe noch die Hausaufgabe die häufigsten Würfelkombis in roll20 zu skripten und habe diese Aufgabe natürlich bis jetzt vor mir hergeschoben. Hausaufgaben halt.

Nun zum Abenteuer.


Wir standen ja mit versammelter Mannschaft vor dieser Art Aufzug. In der Höhle unter der Herberge in der offensichtlich Menschen verschleppt und umgebracht wurden. Wir haben uns jeweils einen Mantel des von uns vorher ermordeten Magiers übergezogen und sind alle zusammen mit dem Fahrstuhl in die Höhle weiter unten gefahren.
Und wieder sind unsere Helden in eine missliche Lage geraten. Der Fahrstuhl blieb stecken und die Bösewichte in der unteren Höhle konnten uns schon sehen. Unsere Tarnung konnten wir allerdings noch aufrecht erhalten. So konnte Breaga mit einem beherzten Sprung zum verkantenten Schalter gelangen und uns herrab lassen. In der mit Lava durchzogenen großen Höhle waren fünf oder sechs Kobolde, davon zwei mit Pfeil und Bogen.
Unsere Tarnung flog dann nach zu vielen Missgeschicken auf. Im Kampf mussten die Kleriker ihre Mitstreiter heilen, aber insgesamt kein schwieriger Kampf. Die Erde bebte in immer kleineren Abständen.
Am Ende der Höhle mussten wir noch einen Mechanismus betätigen um über eine Brücke zu gelangen.

Dann kamen wir in einen neuen Raum. In der Mitte eine Art runder Brunnen mit einem großen Drachenskelett. Um das Rund standen mehrere Magier, die wie in Trance eine Beschwörung durchführten. Im ganzen Raum verteilt lagen Leichen die als Opfergaben benutzt worden waren.
Durch die inzwischen relativ schweren Erdbeben mussten alle zuerst eine Würfelprobe bestehen um überhaupt eine Aktion durchzuführen.
Wir haben die Magier angegriffen und konnten dem Anführer mit vereinten Kräften seinen Zauberstab abnehmen. Während des Angriffs hatten die Körper der Magier begonnen zu leuchten und ihre Lebensenergie auf den Drachen zu übertragen. Aus dem Skelett formte sich mehr und mehr der Drachenkörper.
Unsere Assasine Breaga hatte weniger Glück. Ihr Angriff schlug fehl und Ihre Lebensenergie wurde auch dem Drachen zugeführt.
Wir konnten das Ritual nicht rechtzeitig stoppen.
Drache Nachdem der Drache leider zum Leben erweckt wurde, haben wir zur Abwehr die böse konzentrierte Magie aus dem Zauberstab gegen die Höhlendecke lenken können. Nun begruben die Felsbrocken den Drache unter sich und wir könnten alle zusammen in letzter Minute durch einen Geheimtunnel aus der Höhle fliehen.
Der Tunnel endete nicht weit von der Herberge am Anfang des Abenteuer an der Erdoberfläche.

Der Boden bebte ein letztes Mal, die Herberge stürzte in sich ein und ein großer Drache erhob sich aus der Erdspalte und flog, ohne uns zu beachten gen Horizont.


Und damit endete unser Prolog.

Eventuell habe ich nicht alle Details richtig wiedergegeben. Der Abend ist einfach schon relativ lange her. Unser Dungeon Master Andre hat die Karten sehr toll gestaltet und die Runde excellent geleitet.

Ein dickes Danke dafür!