Vegan gekocht

Letztes Wochenende habe ich zwei Gerichte aus unserem neuen (zu Weihnachten geschenkt bekommen, danke @Schwesterherz!) Kochbuch "Vegan for you(th)" zubereitet.

Direkt vorweg: Beides hat sehr lecker geschmeckt.


ZucchiniAufBlech

Am Samstag gab es "Zucchini-U-Boot 'Artichoke'". Die Zucchinis werden längst geteil, ausgehöhlt und mit Olivenöl bestrichen und innen mit Salz bestreut. Dann kommen die Hälften in den Ofen.

Die Füllung aus Zwiebel, Knoblauch, Möhre, Kidneybohnen, Zucchini und Artichoken wurde in der Pfanne zubereitet. Die Mischung wurde dann mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit Basilikumblättern ergänzt.

ZucchiniFuellung

Als Soße wurden Tomaten, Tomatenmark, ein wenig Paprikaschote, getrocknete Tomate, Reissirup und Mandelmus im Mixer püriert. (Unser Handpürierstab hatte seine Problem mit der getrockneten Tomate, nächstes Mal: vorher kleinschneiden!) Ich habe die Soße abschließend mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Zum Schluss die Füllng in die Zucchinihälften geben und die Soße oben drauf verteilen.

Voilá!

ZucchiniUBoot


Am Sonntag gab es "Auberginen-Lasagne 'Red Beet' mit Kichererbsencreme und Rote-Bete-Topping". Eigentlich ist mit dem Namen schon alles gesagt.

AuberginenAufBlech

Vom Kochen her ein ähnliches Gericht. Minus Zubereitung in der Pfanne.

Die Aubergine längs in dünne Scheiben schneiden und mit einer Knoblauch, Meersalz und Olivenöl-Mischung einpinseln. Die Scheiben in den heißen Ofen schieben.

Während die Auberginen backen, die Creme und das Topping zubereiten. Die Kichererbsen wurden zusammen mit Cashewmus (wir haben Mandelmus genommen), Kurkuma und etwas Wasser im Mixer püriert. Oder mit einem kleinen Handmixer. Was aufgrund des kleinen Behälters gar nicht so einfach war.
Die Rote Bete mussten nur gewürfelt und mit Zitronensaft, Reissirup und Pfeffer verfeinert werden.

Wenn die Auberginenscheiben aus dem Ofen können, diese einfach abwechselnd mit der Kichererbsencreme schichten und ganz oben drauf die rote Bete verteilen.

Tadaa!

AuberginenLasangeALaMatze


Fazit

Die Rezepte waren einfach nachzukochen (einen korrekten Mixer vorausgesetzt) und sehr schmackhaft.

Die Mengenangaben waren etwas seltsam. Nur eine Aubergine für zwei Personen? Dafür etwas mehr Kichererbsen.. (die auch sehr satt gemacht haben.) Auch wieder nur eine Zucchini für zwei? Das wäre doch ziemlich wenig gewesen. (Und sehr viel Füllung & Soße). Eventuell liegt es daran das das Kochbuch als "Triät"-Buch (eine Art Diät) angelegt ist.

Teilweise wurden ziemlich spezielle Zutaten verlangt (weißen Mandelmus, Cashewmus und Reissirup). Wir haben nur Mandelmus gekauft (nicht billig sowas!) und den Reissirup durch vorhandenen Agavendicksaft ersetzt. In anderen Gerichten werden aus Gemüse Spaghetti hergestellt. Dafür fehlt uns ein Spiralschneider.

Aber im Prinzip ist es nicht schwierig ein veganes Hauptgericht zu kochen.

Wir werden sicherlich weitere Rezepte aus dem Buch testen.