Maspalomas

Heute sind wir über Dünen gelaufen. Wir haben eine (kleine) Wüste durchquert.

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Unser Trip führte uns mit der Buslinie 18 von San Bartolomé (Tunte) nach Maspalomas. Gegenüber der Kirche im Dorf waren wir überpünktlich an der Bushaltestelle, um den Bus ja nicht zu verpassen. Es ging auch in der Tat pünktlich los. Die kurvige Bergstraße ging es den Krater von Tirajana entlang in Richtung Südküste der Insel. Durch das sehr schön gelegene Dorf Fataga führt die GC-60 immer an der steilen Felswand entlang, an einer Kamel-Safari vorbei bis dann nach ca. 40 Minuten Fahrt die Stadt an der Küste zu sehen ist.

Wir sind leider schon bei der ersten Haltestelle in der Stadt ausgestiegen anstatt bis zum Busbahnhof durchzufahren.

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Also mussten wir die Hauptstraße vom Ostteil der Stadt ca. 2,5 Kilometer Richtung Süden wandern, um zielgerichtet zur Touristeninformation zu gelangen. (Der Forever-Map und der Offline-Karte sei Dank!) Entlang dieser Straße sind wir dann an diversen Bettenburgen vorbeigekommen. Das ist überhaupt nicht so unser Ding. Außerdem ist uns aufgefallen, dass in Maspalomas offenbar eine relativ große Gay-Community bzw. einen Gay-Tourismus gibt. (Später haben wir dann auch ein Plakat für einen Pride-Event gesehen.)

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Ganz am Ende dieser doch relativ hässlichen Hauptstraße haben wir dann auch in der Info herausgefunden, wo die Bushaltestelle für die Rückfahrt ist. Nebenbei haben wir erfahren, dass Maspalomas ein ca. 250 Hektar großes Naturschutzgebiet umfasst.

Direkt hinter der Info-Bude: Dünen. Und noch mehr Dünen.

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Wir haben ca. 40 Minuten gebraucht, um einmal quer durch einen Teil des Naturparks zu laufen. Es war teilweise durch den Sand, teilweise durch die Anstiege auf den Dünen sehr anstrengend, aber sehr schön.

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Nach der Hälfte der Strecke wurde der FKK-Bereich sehr, sehr großzügig interpretiert, so dass wir zwangsweise mehrere Penisse gesehen haben.

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Auf der anderen Seite der Mini-Wüste gab es dann wieder Tourismuskommerz pur. Wir haben erstmal kurz gecheckt, wo unser Bus abfährt und uns dann in der Nähe des Leuchtturms eine Pizza gegönnt. Die war für 8 € ziemlich groß, aber geschmacklich eher unterdurchschnittlich. So ’n bisschen Touristenabzocke, aber wir hatten Hunger.

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Dann sind wir noch mal am Strand längs des Oasis-Shopping-Centers und mitten durch das Center wieder zurück zum Leuchtturm gegangen. Wow. Das war ziemlich trashig. Und Barbara Becker hat offenbar dort einen Laden. Hihi.

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Teilweise gibt es in Maspalomas echt sehr, sehr luxuriöse Hotels mit riesigen Außenanlagen. Aber wir sind auch an Poolanlagen, wo die Gäste wie die Sardinen in der Büchse Seite an Seite liegen, vorbei gekommen. Schrecklich!

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Dann sind wir wieder nach ca. vier Stunden Aufenthalt mit dem Bus zurück nach Tunte gefahren.

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