Eingekerkert!

Wir haben unser Abenteuer fortgesetzt. Und es ist eine Menge passiert. Auf gehts.


Im Kerker

Da saßen wir ganz schön in der Patsche. Ohne Waffen und im Kerker.

Einerseits wurden wir von Luna beim Governeur angeschwärzt. Andererseits konnten wir ihn nicht so recht von unserer Unschuld überzeugen. (Sehr heldenhaft hatten wir die Aufgabe tatsächlich nicht erledigt. Der Tunnel stand nach unserer Aktion den Feinden offen.)

Eine stark betrunkene Braega wurde zu uns in die Zelle gebracht. Offenbar hatte Sie sich im Kellergewöbe den einen oder anderen Schoppen Wein genehmigt und wurde dort von den Wachen gefunden. Sie ist nicht ansprechbar und schläft erstmal ihren Rausch aus. Immerhin ist unsere Heldentruppe wieder zusammen.

Währenddessen in der Festung

Ein Druide kommt durch den Tunnel in die Festung und schaut sich, unbemerkt von den Soldaten, neugierig im Innenhof um. Er sieht wie ein Trupp Soldaten von einem Offizier zum Tunnel geschickt wird um diesen zu untersuchen. Der Druide folgt den Soldaten unauffällig.

Er beobachtet wie zwei Soldaten im Tunnel beim Geröll etwas untersuchen und aufheben. Plötzlich gibt es eine große Explosion und die Soldaten werden durch die Luft geschleudert. Beide sind offensichtlich tot. Der Druide zieht sich erstmal wieder in den Innenhof der Festung zurück.

Oh, oh!

Circa zwei Stunden nachdem wir in den Kerker gebracht wurden spüren wir eine Erschütterung aus der Richtung des Tunnels. Greifen etwa schon die ersten Truppen die Festung durch den Tunnel an?

Luna, die uns im Kampf gegen die Goblins unterstützt hatte, begibt sich zum Gouverneur um der Sache auf den Grund zu gehen. Sie erfährt das im Tunnel zwei Soldaten des Gouverneurs durch eine Explosion getötet wurden. Während sie den 'Erfolg' unserer Mission prüfen wollten, wurden sie zerfetzt. Der Gouverneur will deshalb jetzt Murgor, Feis, Braega und Rhabur wegen Verrats vor Gericht stellen und verurteilen. Luna redet auf den Gouverneur ein:

Die sind doch gar nicht zum Hochverrat fähig! Ich glaube nicht das die das waren. An der Front wird jeder Mann gebraucht. Schickt Sie in den Kampf!

Doch es hilft nichts. Es soll bald in aller Eile eine kurze Verhandlung geben.

Die Verhandlung

Nach kurzer Untersuchung der Explosion werden die beiden Kleriker, die Diebin und der Krieger aus dem Kerker in einen Saal geführt. Luna und der Druide mischen sich unter das Volk, das hinter den Wache in den Saal strömt.

Der Gouverneur klagt alle Beteiligten der Sicherungsmission an, das Dorf Verraten zu haben. Unseren Helden wird vorgeworfen im Fluchttunnel eine Bombe zu platziert zu haben und so einen Hinterhalt für die Truppen des Gouverneurs gelegt zu haben.

Feis erinnert sich spontan an ein Detail aus dem Tunnel. Murgor hatte sich lang gemacht und dabei eventuell seinen Schwarzpulversack verloren. Das könnte jetzt zur Explosion geführt haben! Er bringt genau das Argument vor. Leider läßt sich der Richter davon nicht im Ansatz überzeugen.

Dann spricht Luna vor. Sie versucht ihre ursprünglichen Anschuldigungen abzumildern:

Ich bin zusammen mit denen durch den Tunnel in die Festung gegangen. Keiner der Verdächtigen hat dabei eine Bombe im Tunnel installiert. Ich bleibe dabei: Die sind zu so einem Verrat gar nicht fähig.

Überraschenderweise steht jetzt der Druide im Saal auf und spricht:

Hört hört! Im bin Vaar. Ich bin auf der Durchreise und habe eine Aussage zu machen. Ich habe die Angeklagten beobachtet wie sie tapfer den Tunnel zusammen mit dieser Jägerin er zeigt auf Luna gegen Goblins verteidigt haben. Warum sollten Sie, als Verräter, wieder in die Festung zurück kehren? Ich glaube nicht das sie schuldig sind!

Daraufhin der Gouverneur (und Richter):

Nun gut. Ich bin noch nicht ganz überzeugt, aber immerhin gibt es jetzt schon zwei Fürsprecher.

Daraufhin wendet der Druide einen Zauber an um den Gouverneur zu umgarnen. Das gelingt vortrefflich. Sein Vorschlag:

Hört auf mich. Die vier sind auf eurer Seite. Sie werden euch selbst überzeugen, indem sie weitere Aufgaben für euch erledigen!

Der Gouverner, mit plötzlicher Sympathie für Vaar beseelt, entgegnet:

Das klingt doch sehr vernünftig. Mit einer Einschränkung. Die Frau bleibt im Kerker als Pfand und ihr müsst drei weitere Aufgaben für mich erledigen. Die Dämmerung naht. Also es geht als erstes auf die Zinnen und ihr verteidigt die Burg vor dem Drachen.

Breaga, immer noch schwer verwirrt und leicht verkatert, wird zurück in den Kerker gebracht. Murgor, Feis und Rhabur bekommen ihre Waffen vom Quatiersmeister wieder. Murgor organisiert sich eine neue Rüstung. Im Schlüpper rumrennen geht als Krieger ja nun wirklich nicht.
Luna tritt ihren Dienst freiwillig sofort auf den Zinnen an. Vaar setzt sich auf eins der Dächer im Innenhof und schaut sich das Spektakel in der Festung erst einmal weiter neugierig an.

Auf den Zinnen

Es dämmert schon leicht als der Drache sich nähert. Die beiden Druiden und der Krieger sind auf dem Weg zu den Zinnen. Murgor ergreift die Panik vor dem Drachen und er läuft wie von Sinnen in die Festung zurück. Feis gerät in leichte Panik, fängt sich aber schnell wieder.

Luna, die Jägerin, dreht sich um und sieht den Drachen mit geöffnetem Maul direkt auf sich zu kommen. Sie versucht sich noch wegzuducken, wird aber von der Feuerattacke erwischt. Sie muss sich ihren Mantel und ihre Rüstung die in Flammen steht vom Leib reißen. Der Druide Vaar zaubert ihr aus dem Handgelenk einen kleinen lokalen Regenschauer. Außerdem springt er hoch an die Mauer und zieht sich über die Zinne zu Luna hoch.
Der Drache ist bereits weitergeflogen. Währenddessen rennen Rhabur und Feis noch die Treppen hoch um Lena und Vaar beizustehen.

Es gibt eine kurze Verschnaufpause bevor der Drache das nächste Mal über unseren Köpfen hinweg fliegen wird. Luna spannt ihren Bogen, Vaar bringt sich in (Angriffs-)Position und Rhabur eilt für eine eventuell benötigte Heilung herbei.

Der Drache wird von Luna mit einem Pfeil getroffen. Tollkühn schätzt Vaar die Höhe des Drachen ein, rennt schnell auf ein kleines Türmchen und springt mit magischer Kraft auf den Rücken des Drachen. Er kann sich sogar erfolgreich festklammern!
(By the way: Hätte Murgor dieses Würfelglück 'life' miterlebt... Aber Hallo!)

Rhabur sieht in den Klauen des Drachen eine menschliche Gestalt baumeln. Vermutlich bewusstlos. Rhabur und die anderen Helden auf der Zinne sehen nur noch mit offenen Mündern dem Drachen samt Druiden hinterher. Was für ein Teufelskerl!

Während der Drache sich von der Festung entfernt, verwandelt sich der Druide in eine Schlange. In dieser neuen Form legt er sich dem Drachen um den Hals. Der Drache gerät durch diese Aktion zwar nicht in Lebensgefahr, aber doch ziemlich ins Trudeln. Kurz bevor er im nahegelegenen Wald abstürzt läßt er seine Beute aus den Krallen fallen.

Die übrigen Helden können den Absturz in der Ferne beobachten. Der Drache ist ungefähr am Ende des Fluchttunnels abgestürzt. Der Gouverneur hat das ganze Geschehen beobachtet und ist sehr um Vaar besorgt. (Wir erinnern uns... der Charme-Zauber wirkt wohl noch.) Wir bekommen 15 Soldaten zur Unterstützung und machen uns sofort durch den Tunnel auf den Weg zum Absturz, um den Drachen zu erledigen.

Vor dem Tunnel

Vaar liegt (in Form einer Schlange) stark benommen neben dem Drachen. Als er zu sich kommt dreht der Drachen seinen Kopf in Richtung Druide / Schlange und spuckt noch einen Satz in Drachensprache aus bevor er losfliegt. Vaar denkt der Drache hat ihm ein Kuchenrezept gegeben, kann aber nicht viel damit anfangen ohne die Sprache zu sprechen...

Nicht weit entfernt liegt ein Mann mit einer Robe bekleidet im Staub. Vaar verwandelt sich wieder zurück zu einem Druiden und geht rüber zum Unbekannten. Der Mann weiß nicht wo er ist, geschweige wie er hierhin gekommen ist. Er weiß nur seinen Namen: Vigo.

Vigo und Vaar hören lautes Gerumpel aus dem Tunnel und verstecken sich deshalb erstmal im Gebüsch.

Als Luna, Feis, Rhabur und Murgor samt Soldaten ankommen, finden sie nur noch verkohlte Erde, aber keinen Drachen vor. Im Gebüsch vor ihnen raschelt es etwas und Vaar ergibt sich zu erkennen.
Dann tritt auch Vigo aus dem Gebüsch hervor.

Als erstes wird unter der Robe geprüft ob er das Zeichen des Drachens trägt. Aus später nicht mehr rekonstruierbaren Umständen Vigo bei dieser Aktion sein bestes Stück. Wir sind alle einigermaßen beindruckt. Und etwas eingeschüchtert.

Nachdem er wieder seine Robe trägt stellen wir fest, dass auch Vigo, genau wie Rhabur, Feis und Murgor (und übrigens auch Braega) eine Art Edelstein im Unterarm eingewachsen ist.

Vigo hat zwar sein komplettes Gedächtnis verloren, er scheint aber ein Guter(tm) zu sein.

Luna fragt bei Vaar nach ob der Drache noch etwas gesagt hat. Daraufhin winkt Vaar nur ab und murmelt etwas von einem Kuchenrezept. Doch Luna hakt nach und läßt sich den Text aus dem Gedächnis von Vaar zitieren.

Ihre Übersetzung lautet:

Mein Werk hier ist getan. Jetzt wird Cyan Wrath den Rest erledigen!

Das ist der gleiche Name der von den Gefangenen im Kerker kurz vor Ihrem Tod auch schon genannt hatten!

Weiter geht's!

Die Truppen des Gouverneurs sind froh das Vaar wohl auf ist, und fordern ihn auf, wieder mit in die sichere Festung zukommen. Vaar lehnt das strikt ab. Dann erinnert sich die Heldentruppe wieder an die Mühle, die laut dem Gouverneuer gesichert werden sollte. Die Soldaten kehren also wieder zur Burg zurück. Unsere Truppe von Helden zieht in die entgegegesezte Richtung los, um sich die Lage bei der Mühle genauer anzusehen.

Aus der Ferne bemerkten wir große Rauchsäulen und gewisse Aktivitäten von mehr als 10 Personen bei der Mühle. Also gings los durch den Wald, schleichend in Richtung Mühle. Als Luna, Vaar, Vigo, Feis, Murgor und Rhabur am Waldrand ankommen sehen sie, aus sicherer Entfernung, das um die Mühle herum mehrere Feuer angezündet wurden.

Was hat das zu bedeuten?

Soll unsere Aufmerksamkeit auf die Mühle gelenkt werden um uns von was anderem abzulenken?

Oder soll die Mühle so geschützt werden?


to be continued ...