Durch den Tunnel und zurück

Da waren wir nun. Am Anfang des Tunnels, nachdem wir die Tür zu selbigem unter den Fässern aufgebrochen haben. (Nachdem wir die Fässer zur Seite gewuchtet hatten.)

Als erstes standen wir vor einer Gittertür, die sich durch leichte Verwerfungen der Felswände eingeklemmt hatte. Nach genauerer Betrachtung stellte sich raus, dass das Gitter schon angerostet war und gar nicht soo fest saß. Nach einem missglückten Versuch von Murgor, sich gegen das Gitter zu schmeißen, rissen wir es mit vereinten Kräften los.

Dahinter sießen wir dann auf einen Haufen Felsbrocken. Nachdem die Kleriker Feis und Rhabur hinüber geklettert waren, traten beide in eine grüne Pfütze und versanken bis zu den Knöcheln in der Pampe. Rhabur versuchte mit aller Kraft, aus der Masse zu entkommen und wurde dadurch bis zur Hüfte hineingezogen.

Jetzt kam Feis die Idee, dass es sich um eine böse magische Umkehr-Materie handeln könnte. Er bat Murgor, der noch auf den Felsbrocken stand, sich herunterzudrücken. Bevor der Plan zu Ende gedacht werden konnte, zündete Murgor allerdings die Masse mit einer Fackel an und verwandelte die Pfütze in Flammen. Rhabur und Feis erlitten leichte Verbrennungen und konnten aber, mit Hilfe von Murgor, der Masse entkommen. Murgor versuchte, über die Pfütze von einem Meter Durchmesser zu springen, fiel aber leider der Länge nach in die Flammen und erlitt mittelschwere Verbrennungen.

Dann folgte ein schmalerer Teil des Tunnels. Wir mussten hintereinander gehen. Murgor steiß auf eine verschlossene Gittertür und drosch auf das Schloss mit seiner Axt ein. Danach sah er in einer Vertiefung in der Wand einen Schlüssel hängen. Nach dem Einsatz des Beidhänders war das Schloss aber schon hinüber. Mist.

Also brachen alle drei die Tür mit vereinten Kräften durch Morgenstern und Axt auf und zwängten sich durch die verbogene Tür.

Am Ende des Tunnels wurden Feis, Murgor und Rhabur von einer Streife, bestehend aus zwei Okkultisten und vier Kobolden, in Empfang genommen. Einer der Feinde wurde direkt aus dem Nichts von einem Pfeil getroffen.

Sofort entwickelte sich ein Kampf, der nach der Einschätzung unserer Helden gewonnen werden konnte. Die Helden haben nur leichte Verletzungen, während alle aus dem Wachtrupp getötet wurden.

Es stellte sich heraus, dass die Fremde eine Jägerin war, die allein den Drachen suchte. Ihr Name war Luna. Ihre Eltern wurden von einem Drachen auf bestialische Weise getötet, erzählte sie. Ihr Plan war es, sich in der Höhle vom Kampf auszuruhen.

Rhabur schlug Luna daraufhin vor, durch den Tunnel zurück zur Burg zu kommen, um dem Governeur beim Kampf gegen den Drachen zu helfen. Also machte sich die Vierertruppe auf den Weg zurück in die Burg.

Im Keller der Burg angekommen, schlug Rhabur vor, zuerst den Wachen vom Verlies Bescheid zu geben, damit sie den Tunnel bewachen. Daraufhin sagte Luna, die Bogenschützin aus dem Kampf, Rhabur sollte die Wachleute einzeln reinschicken, um ihnen die Rüstungen abzunehmen.

Daraus entstand ein kleiner Streit zwischen den Helden. Rhabur stellte sich gegen Luna und Murgor versuchte, sie festzuhalten. Luna wich ihm geschickt aus und meinte, dass sie sich entscheiden müssten! Entweder für sie oder gegen sie! Sagte es, drehte sich um und ging die Treppe hinauf.

Rhabur, Murgor und Feis waren ziemlich überumpelt.

Luna lief alleine voraus und traf ein Stockwerk höher auf zwei Wachen. Sie berichtete ihnen von drei Verrätern im Keller und erzählte ihre Hintergrundgeschichte. Sie wurde erstmal zum Quartiermeister für Verpflegung geschickt. Die Wachen zückten ihre Waffen und gingen die Treppe runter in den Keller.

Die drei Helden im Keller wollten zum Gouverneur, um vom Tunnel zu berichten. Die Wachen hielten sie auf. Alle Erklärungsversuche brachten nichts. Den Dreien wurden die Waffen abgenommen und manschaffte sie leicht gefesselt zum Gouverneur. Dieser erkannte sie wieder und ließ ihnen die Fesseln wieder abnehmen.

Er glaubte den Ausführungen dazu, dass der Tunnel gesichert war, nicht so recht. Deshalb schickte er eigene Wachsoldaten in den Keller, um den Tunnel zu überprüfen. Rhabur, Feis und Murgor wurden ohne Waffen in den Kerker geschafft, bis der Tunnel überprüft werden konnte.

Währendessen kaufte sich Luna beim Quartiermeister Verbandszeug, stärkte sich mit Essen und ruhte sich erstmal aus.


Techische Daten: ca. 340 mb für roll20.net & ca. 1 GB für den Videochat inkl. Audioverbindung (von ca. 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr) über das prePaid 3G.

(Umrechnung: http://www.wolframalpha.com/input/?i=1GB+in+2.5h)


Vielen Dank an dbFdW für das Lesen und Korrigieren.